vzw RESTART Ferries Oostende

Voor een volle haven

Können Fähren von Ostende noch gegen den Kanaltunnel konkurrieren?

 

Die Ostender Hafenverwaltung, fokussiert sich vor allem auf den Ausbau vom Hafen Ostende als Energiehafen. Es herrscht wenig oder gar kein Interesse in echten Hafenaktivitäten, wie Fähraktivitäten oder Frachtverkehr. Eine Hafenpolitik sollte Diversität und oder auch Passagier- und Frachtverkehr möglich machen.
 
Fähren sind das Herz und die Seele von Ostende und besitzen eine Tradition seit mehr als 170 Jahren. Denken Sie mal darüber nach wie viele tausend Menschen täglich auf der Hafenmole und auf dem Seedeich standen und den Fähren beim Ein- und Auslaufen zugeschaut haben.
 
Anhand von verschiedenen Märchen versuchen die Politiker uns weiß zu machen, dass eine Fährlinie aus Ostende nicht mehr möglich sei. Nochmals zu erwähnen, dies ist eine Hafenaktivität, die neue Jobs für die Bevölkerung von Ostende und Umgebung hervorbringt. Denken Sie an die arbeitslosen Dockarbeiter und Hafenangestellten, sowie an die vielen Transportbetriebe die von hier weggezogen sind. Das Gastgewerbe verliert viele Millionen Euro Umsatz seitdem es keine Fährverbindung mehr gibt.
Die Stadtverwaltung und auch die Hafenverwaltung scheinen sehr zufrieden mit dem jetzigen Zustand zu sein, da das Wegfallen der Fähren keine illegalen Menschen nach Ostende bringt. Ein stiller Hafen ist keine Lösung und zugleich eine ökonomische und touristische Katastrophe. Wer kleine Schwierigkeiten nicht hinnehmen will, sollte besser auf‘s platte Land ziehen.

 Häufig gestellte Fragen:

 

Als Fußpassagier auf der Linie Ostende-Ramsgate oder Ostende-Dover kommen Sie im schönen Kent an und ganz Großbritannien ist von dort mit dem Zug erreichbar. Durch den Tunnel mit dem Eurostar, kommen Sie nur nach London.
 
  • Als Fußpassagier ist Kent aus unserer Region mehr oder weniger unerreichbar geworden.
  • Die Hälfte des Passagierverkehrs waren Fußgänger, meistens Briten, die nach Ostende kamen
  • um die kunsthistorischen Städte wie Brügge, Gent oder Antwerpen zu besuchen. Dieser Markt besteht noch immer.
  • Diese Passagiere, gaben rund 25 Millionen Euro im Gaststättengewerbe in Ostende aus.
  • Urlaub beginnt an Bord einer Fähre.
  • Von Jabbeke nach Calais sind Sie mehr als eine Stunde unterwegs. Stau und zähfließender Verkehr gehören mittlerweile zum Standardprogramm. Die Zeit könnten Sie sparen und von Ostende auf abfahren und auf der Fähre schon eine Tasse Kaffee genießen.
  • Die Konkurrenz mit Calais und Dünkirchen ist sicher nichts Neues. Seitdem die Autobahn Jabbeke- Calais gebaut wurde sind die Häfen von Calais und Dünkirchen große Konkurrenten geworden. Aber nichts desto trotz, wurden im Jahr 2005 noch 300.000 Lkws von Ostende aus übergesetzt.

  • Für viele Lkw-Fahrer ist die längere Überfahrtszeit von Ostende interessanter als die Überfahrt von Calais. Man denke hier an die Gesetzgebung für die Ruhe- und Lenkzeiten.

  • Die Überfahrten von Trans Europ Ferries, waren bis zum letzten Tag voll besetzt.

  • Wer von Calais aus nach England übersetzt, ist von Richtung Brüssel, Gent und Brügge schnell eine Stunde oder mehr unterwegs.  Diese Zeit könnten Sie sparen, wenn Sie von Ostende fahren. Was ist Ihnen lieber? Eine Stunde mehr auf einer vollen Autobahn oder eine Stunde an Bord einer Fähre genießen?

  • Ja sicher. Die besten Tage mit 14 Abfahrten pro Tag und drei Millionen Passagieren, sind schon lange vorbei und auch heute eine Utopie, dennoch hat Ostende seine Stärken und Vorteile.

  • Ostende liegt direkt an der Autobahn.

  • Der internationale Flughafen Ostende-Brügge ist nicht weit entfernt.

  • Ostende ist ein Sackbahnhof und die Gleise befinden sich direkt am Kai.

  • Der Hafen liegt im Zentrum der Stadt (besonders geeignet für Fußgänger)

  • Die Stadt Ostende zieht jedes Jahr mehr als 3.000.000 Besucher an, für die Touristen ist eine Überfahrt nach England bestimmt ein Bonus.

Man kann untersuchen, ob eine Frachtlinie oder eine gemischte Fracht-Passagierlinie rentabel sein kann. Auch Harwich hat einen Bahnhof direkt am Kai.

Man sollte sich nicht nur auf Dover und Ramsgate fokussieren.

 

Ja

Die längere Routen nach Tilbury, Ipswich, Immingham oder Killingholme sind nur ein paar der Asse von Ostende. Diese Routen waren sehr erfolgreich zu Zeiten von Ferryways.

Zum Vergleich: 1987 wurden 187.000 Lkws übergesetzt und 2005 etwa 300.000. Hierbei spielte der Kanaltunnel keine negative Rolle. Aber der Hafen von Ostende bleibt leer.

Hat dies mit der einseitigen Orientierung nach erneuerbare Energien zu tun? Unwissenheit? Immobilien? Oder einfach kein politisches Interesse in an unserem Hafen?

Der Bau von  Wohnungen an  der Fischmarktseite trägt nicht gerade zum Aufschwung bei, da die Frachtfähren den „Zeewensendok“ nicht mehr benutzen können.

 

Der Ostender Hafen ist perfekt ausgerüstet. Es wurden gerade erst neue Hafendämme gebaut, wodurch Schiffe bis 200m in den Hafen einfahren können. Dennoch ist momentan der Tiefpunkt in der 600 jährigen Geschichte erreicht.

Wir haben einen leeren und toten Hafen

Wer ein paar Stunden auf der Hafenmole steht, bemerkt, dass kaum mehr Hafenverkehr besteht. Nur das Ein- und Ausfahren von ein paar Jachten, Fischerbooten und Booten.

Jeder, der eine Radtour oder Spaziergang durch das Hafengelände macht, stellt fest, dass viele Stellen im Hafen leer und verlassen sind.

Keine Vision

Der Hafen Ostende wird mehr und mehr zum Hafen für 100% grüne Energie, nachdem der Versuch gescheitert ist, Kreuzfahrthafen zu werden. Es gibt bereits Anzeichen, dass dies auch nicht von langer Dauer sein wird. Im Augenblick ist die Stadtverwaltung dabei, das Hafengebiet in Wohngebiet umzuformen.

Wie ist es so weit gekommen? Die SPA (SPD Flanderns) ging bei den Gemeinderatswahlen 1994 von Tür zu Tür und warb damit, dass Johan Vande Lanotte die RMT retten würde. Durch diese Vision steuert diese selbe Gruppe  nseren Hafen in den Abgrund.

Kein Interesse

Im 5-Jahresplan 2014-2019 wird mit keinem Wort erwähnt, wie oder ob man neue Hafenaktivitäten anziehen will. Mit keinem Wort wird erwähnt, wie man neue Passagierlinien anziehen könnte. Dabei ist der Hafen Ostende hierfür nahezu gebaut worden.

Tote Fischerei

Inzwischen stirbt auch langsam die Fischerei aus. Im Buch „ der Kaiser von Ostende“ können wir nachlesen, wie die Stadtverwaltung bewusst diesen Sektor versucht zu verdrängen. Zeebrugge war der Staatsfein Nummer eins in der Fischerei und hat dank der Stadtverwaltung mittlerweile mehr Umsatz als Ostende.

Ein Hafen in den Klauen des Immobilien-Sektors

Am Oosteroever hat die Hafenverwaltung wegen der Unsicherheit über die Zukunft bereits viele Firmen verjagt. Der Immobilien-Sektor hat hier von der Stadtverwaltung freies Spiel erhalten das Hafengebiet in ein schickes Wohngebiet umzuwandeln.

Das nächste Opfer sind die unter Denkmalschutz stehenden Fischminen, die ohne erkennbaren Grund abgerissen werden sollen. Was hierhin kommen soll steht noch nicht fest. Mit Sicherheit wird es in fünf Jahren keine Fischerei mehr geben und der ganze Hafen mit Wohnblocks zugebaut sein.

Im Rathaus wird schon gemunkelt, dass das leerstehende Passagierterminal am Churchilkai abgerissen und durch ein maritimes Museum ersetzt werden soll.

Und die Marine?

Ostende war Jahrhunderte lang von großer und wichtiger maritimer Bedeutung. Bis in die 80-er Jahre war der Hafen nicht tief genug, um bestimmte Schiffe zu empfangen. Statt wenige Investitionen zu tätigen, wurden Milliarden ausgegeben und der Hafen von Zeebrugge ausgebaut. Dadurch verschwand die gesamt Marine nach Zebrugge. Dies war eine Katastrophe für die örtlichen Nachtclubs und Restaurants.

 

Bis 1997 fuhr die RMT auf der Verbindung zwischen Ostende und Dover, später auch nach Ramsgate. Im letzten Jahr fuhren noch 1.550.000 Passagiere und rund 40.000 Lkws mit, mehr als 1980. Der Eurotunnel war bereits drei Jahre in Betrieb. Wie kann es möglich sein, dass ein Betrieb der täglich 6000 Menschen übersetzt Insolvenz anmeldet?

Die Schuld sind schlechte strategische und politische Beschlüsse

  • Eine merkwürdige Buchhaltung, wo die Einnahmen in schwachen belgischen Franken abgerechnet wurden und die Ausgaben in britischen Pfund.

  • Zu viel Manager im Vergleich zu Mitarbeitern

  • DIE RMT war ein Betrieb ohne Startkapital, musste aber die gesamte Hafenausstattung selbst bezahlen.

  • Die Prins Filip wurde auf politischen Druck hin viel teurer als nötig bei Boelwerf Temse gebaut. Der viel zu hohe Preis ist mit für das Defizit verantwortlich.

  • Die Jumbo Fähren wurden viel zu spät eingesetzt.

Wäre die RMT zu retten gewesen?

Absolut sicher, wenn man trotz des Eurotunnels und der Konkurrenz von Calais und Dünkirchen noch 1.550.000 Passagiere pro Jahr befördert, ist man ein Betrieb mit Zukunftsaussichten. Eine richtige Reorganisation hätte die RMT eventuell retten können. Wenn man weiß, dass das Abwickeln von RMT mehr gekostet hat, als dieser Betrieb Schulden besaß.

 
  • Nachdem RMT ausschied, wurden die Überfahrten von Ostende nach Dover durch Hollyman Saly und später Hoverspeed gemacht. In den ersten Jahren fuhren noch mehr als eine Million Passagiere mit Hoverspeed.
  • Hoverspeed hat den Passagierverkehr nach Calais verlegt und somit die Route von Ostende geschlossen. Die steigenden Ölpreise waren eine großes Problem für das Konzept dieser Schnellfähren. Diese Katamarans sind überall am Kanal verschwunden.
  • Durch das Schließen der Ostende-Route, die steigenden Ölpreise und durch ein schlechtes Management ist Hoverspeed 2005 in Konkurs gegangen.
 

Ferryways war eine echter Gewinn für den Ostender Hafen. Mit 7 sieben Schiffen fuhren Sie nach Ipswich, Immingham, Killingholme und Tilbury. Im Jahr 2007 bestanden sogar noch Pläne für sechs zusätzliche Spezialschiffe. Ferryways brachte 2007 rund 60% des Hafenumsatzes.

Ferrways wurde durch Cobelfret übergenommen und binnen kürzester Zeit für Bankrott erklärt. Das ie erfolgreiche Ferryways war ein zu großer Konkurrent für Cobelfret, die von Zeebrugge aus operieren. Somit wurde ein lästiger Konkurrent ausgeschaltet.

 

nachdem Hoverspeed die letzte Passagierverbindung stoppte, begann die slowenische Firma Transeuropa Ferries mit einer RoRo-Linie von Ostende nach Ramsgate. Diese Linie war sehr erfolgreich und die Schiffe so gut wie immer voll besetzt. Leider wollte Transeurop Ferries keine Fußgänger transportieren.2013 ging diese Firma leider in Konkurs. Die Ursache ist sicher nicht die Nachfrage, sondern  Fehler im Management. Daneben blockierten italienische Investoren das Geld auf einer maltesischen Bank. Angeblich konnte man nicht nachvollziehen wo das Geld herkam.

 

Nein, die Situation am Markt ist in den letzten Jahren viel schwieriger geworden. Ein großes Problem ist die neue Gesetzgebung zum Ausstoß von Rußpartikeln.

Um diese Norm zu erfüllen, müssen Reedereien enorme Investitionen tätigen. Diese neuen Umweltschutz-Richtlinien sind nicht einfach umzusetzen, sowohl für alt eingesessene als auch neue Reedereien.

 

Es besteht sicher noch eine Zukunft für den Ostender Hafen, aber dann müssen wir als Bürger, die Stadtverwaltung und Hafenverwaltung zur Ordnung rufen.

Was muss passieren?

  • Es muss eine Hafenverwaltung kommen, mit den allerbesten Experten in Ihrem Fachgebiet, die mit einer Bonuszahlung nach Resultaten angeworben werden. Diese müssen den Verkehr und Arbeitsplätze  nach Ostende holen.

  • Die Hafenverwaltung muss eine Toppriorität aus der Anziehung einer RoRo Linie machen.

  • Es muss mehr in den Hafen Ostende investiert werden, nicht immer nur in die Häfen von Zeebrugge und Antwerpen.

  • Die Hafengebiete nahe des Bahnhofs müssen für die Ankunft der Passagiere erhalten bleiben.

  • Der Zug nach Welkenraedt/Eupen  muss zurück bis nach Köln fahren

 

 

 

 

 
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